Je nach erkrankten Gefässen (Arterien oder Venen) sind unterschiedliche Konzepte der Vorbeugung zu verfolgen. Die im jeweiligen Einzelfall vorhandenen Risikofaktoren
sollten hierbei berücksichtigt werden. Vorbeugung arterieller Erkrankungen
Wesentliche Aspekte einer Vorbeugung arterieller Erkrankungen sind:
- Einschränkung oder Einstellung des Rauchens
- Konsequente blutdrucksenkende Behandlung, falls Bluthochdruck (Hypertonie ) vorliegt
- Konsequente Normalisierung eventuell vorhandener Stoffwechselstörungen (Diabetes mellitus, Blutfetterhöhungen) mit Diät und ggf. medikamentösen Behandlungen
- Anstreben einer Gewichtsreduktion
- Regelmässige, auf Ausdauer ausgerichtete Bewegung
- Entwicklung von Strategien zur verbesserten Stressbewältigung.
- Bei Hirndurchblutungsstörungen kann regelmäßiges Hirnleistungstraining (“Hirn-Joggen”) zur Vorbeugung fortschreitender Defizite dienen.
Vorbeugung venöser ErkrankungenAspekte einer Vorbeugung venöser Erkrankungen sind:
- Regelmässige Bewegung, Vermeidung von andauerndem Sitzen und Stehen oder übermässig langen Bettlägerigkeiten im Krankheitsfall
- Trinken hinreichender Flüssigkeitsmengen zur Vermeidung einer Bluteindickung
- Sorge für geregelten Stuhlgang
- Durchführung von Kaltwasseranwendungen (kalte Schenkelgüsse, Wassertreten) zur Verbesserung der Venentonisierung und Förderung der Wadenmuskelpumpe
- Erlernen von Venengymnastik / Venenwalking
- Thromboseprophylaxe bei krankheitsbedingter Immobilisierung und bei Operationen (z.B. Heparin-Injektionen).
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Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich, Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182
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